Änderungsstand: 11/2025:
Ich erstelle eine Alpine-VM auf Lierfang Pxvirt 9.0.10-2 und wandle sie am Ende in ein Template um. Benötige ich später eine Alpine-VM, klone ich mir einfach eine neue VM aus diesem Template – schnell und zuverlässig.
Hier schaue ich mir die aktuelle Alpine-Version (Current Alpine Version 3.22.2 (Released Oct 08, 2025) an. Dort gehe ich nun zu STANDARD oder VIRTUAL und klicke per Rechtsklick auf aarch64 und kopiere mir den Link. Nun in der Lierfang-Oberfläche auf:
- local (pvex)
- ISO-Images
- Von URL herunterladen
- ISO-Images
Hier nun den kopierten Link einfügen und –> URL abfragen. Nun „Herunterladen“.
Nun „Erstelle VM“ (rechts oben).
Allgemein: Ich gebe eine VM-ID ein (ich nehme Fortlaufend von 400 beginnend, also in diesem Fall 400 für meine erste VM), einen Namen (z.B. Alpine-VM), Erweitert AN, Häkchen rein bei „Beim Booten starten“ und auf „Vorwärts“ klicken. Nun Bilder:







Am Ende „Abschließen“ klicken.
Jetzt links die Alpine-VM (400) selektieren und „>_Konsole“ klicken. Der Alpine-Server kann installiert werden:
Login: root
(Das – liegt auf dem ?)
setup-alpine
- Keymap: de
- Select variant: de
- Hostname: Enter oder Hostname vergeben
- Interface: Enter
- IP-address: Enter für dhcp
- Manual Network configuration? Enter für n
- Root Password: Passwort vergeben
- Retype Password: Passwort bestätigen
- Timezone: Europe/Berlin
- Proxy: Enter
- APK mirror: Enter
- User: Benutzername vergeben
- Full Name: Enter
- Password: Benutzerpasswort vergeben
- Passwort bestätigen
- Enter ssh-key: Enter
- Which ssh server: Enter für openssh
- Allow root ssh login? Enter für prohibit-password
- Enter ssh key for root: Enter
- Which disk to use? vda
- How would you like to use it? sys
- Warning: Erase? y
reboot
Die Alpine-VM wurde erstellt.
Nachtrag: Es erscheint zwischendrin noch eine Abfrage zu busybox. Enter und weiter.
Sämtliche „Hardware-Einstellungen“ der VM kann man auch im Nachhinein noch ändern, ähnlich, wie das auch bei VMWare oder VirtualBox der Fall ist.
Wenn fertig, nach dem Reboot, Einloggen. In die Konsole mit
ip a
die IP-Adresse des Virtuellen Servers herausfinden und via Termius oder Putty dann dort einloggen. –> Mit Benutzernamen einloggen.
Um Root-Zugriff zu bekommen:
su
System-Update:
apk update && apk upgrade
nano, mc, wget, bash, curl installieren:
apk add nano mc curl wget
apk add --no-cache --upgrade bash
Nano zum Haupteditor machen:
nano /etc/profile.d/default_editor.sh
Folgendes eintragen:
EDITOR=nano
export EDITOR
reboot
Community-Package hinzufügen: (Alpine-Version muss übereinstimmen)
su
nano /etc/apk/repositories
http://dl-cdn.alpinelinux.org/alpine/v3.22/main
http://dl-cdn.alpinelinux.org/alpine/v3.22/community
apk update
sudo installieren:
apk add sudo
addgroup knilix wheel
echo '%wheel ALL=(ALL) ALL' > /etc/sudoers.d/wheel
exit
mc, wget, bash, curl installieren:
sudo apk add mc curl wget
sudo apk add --no-cache --upgrade bash
bash installieren:
sudo apk add bash && bash
Gast-Agent installieren:
sudo apk add qemu-guest-agent
sudo rc-update add qemu-guest-agent
sudo rc-service qemu-guest-agent start
Optional: Nur wenn ich die VIRTUAL-Variante installiert habe:
LTS-Kernel verwenden:
sudo apk add linux-lts
sudo apk del linux-virt
sudo grub-mkconfig -o /boot/grub/grub.cfg
sudo reboot
Test:
uname -r
Optional: Docker und Docker Compose installieren:
Da ich in VMs viel mit Docker arbeite, installiere ich das im Vorfeld schon mit.
sudo apk add docker docker-compose
sudo rc-update add docker boot
sudo service docker start
sudo addgroup knilix docker
Ausloggen und neu einloggen (damit die docker-Gruppe aktiv wird):
exit
Nun beende ich diese VM:
sudo poweroff
Im Proxmox – mit Rechtsklick auf die Vm und „Konvertiere zu Template“. Nun kann ich dieses Template für meine Projete verwenden – ohne dass ich jedesmal eine VM von Grund auf erstellen muss.
Folgendes nur, wenn beim Installieren vergessen:
Benutzer hinzufügen:
adduser -g -h alpine
Benutzerpasswort eingeben und bestätigen. Zum Benutzer wechseln:
su alpine
Um wieder zum Root-User zu kommen:
su
Um ins obere Hauptverzeichnis zu kommen:
cd
SSH installieren:
Verfügbare Pakete suchen:
apk search openssh
Openssh installieren:
apk add openssh
Auto-Start nach Boot:
rc-update add sshd
Service Start:
service sshd start
Konfigurationsdatei (nur zur Info):
nano /etc/ssh/sshd_config
Der zuvor erstellte Benutzer kann eine SSH-Verbindung herstellen. Der Root-Benutzer hingegen ist aus Sicherheitsgründen ohne zusätzliche Konfiguration nicht dazu in der Lage. Nach der Anmeldung ist es jedoch möglich, mit dem Befehl su zum Root-Benutzer zu wechseln.
Zeitzone umstellen:
apk add tzdata
ln -s /usr/share/zoneinfo/Europe/Berlin /etc/localtime